Übersichtskarte

Down Under bei den Kängurus

Donnerstag, 03.07.2014

Hallo ihr Lieben,

ich hab mich lange nicht mehr gemeldet und komm jetzt endlich mal dazu meinen Blog up-to-date zu bringen. Naja, ganz up-to-date wird er jetzt auch nicht werden, da ich schon in Thailand bin aber erstmal nur über Australien berichten werde. Thailand kommt dann auch ganz bald :)

Unsere letzten Tage in Neuseeland waren doch noch recht aufregend, da wir unser Auto für sage und schreibe NZ$ 2000 noch verkauft haben. Wir haben daran gar nicht mehr geglaubt. EIgentlich wollten wir es beim Schrotthändler loswerden, hatten sogar schon einen Termin und zwei Stunden vorher meldet sich doch noch jemand. Es war einfach der Oberhammer und die Sorgen wurden etwas weniger.

Dann gings auf nach Melbourne. Um 12 Uhr nachts (unser Flug hatte zwei Stunden Verpätung) kamen wir am Hostel an, welches schön über einer Bar lag, yippieh. Erstmal wurde uns gesagt das was schief gelaufen ist und wir die erste Nacht in getrennten Zimmern sind. Da mein Zimmer zur Hauptstraße lag war es ordentlich laut, das Zimmer viel zu klein für 3 Personen. Die Jungs mit denen ich es teilen musste hatten all ihre Sachen schon überall verbreitet, sodass ich mein ganzes Gepäck irgendwie unters Bett schieben musste (und ich hab nicht grad wenig). Naja irgendwie hats dann auch geklappt. Nach einer unruhigen Nacht mit Lärm, Übelkeit und unruhigem Schlaf, da Formel 1 lief und ich es nicht schauen konnte (erster Red Bull Sieg und ich konnte es nicht sehen!!!) musste ich dann wieder  um 10 aus dem Zimmer auschecken um um 14 Uhr wieder ins nächste einzuchecken. Wirrwarr. Den ersten Tag haben wir nicht weit entfernt vom Hostel verbracht, genauer gesagt im Albert Park. Im Albert Park findet alljährlich das erste Formel 1 Rennen der Saison statt und beherbergt generell alles was das Sportler-Herz begehrt. Rugby Plätze, Fußballplätze, Fitnesscenter etc. Pit Lane ALbert Park MLB Wie man auf dem zweiten Bild sieht steht da ein Rad. In Melbourne gibts wunderbare Fahrradleihstationen, bei denen man sich für wenig Geld Räder leihen kann und bis zu 30 Minuten pro Rad kostenlos fahren kann. Unsere komplette Zeit dort sind wir also geradelt. Wir haben doppelt davon profitiert: endlich mal wieder Sport gemacht (ich hab mich schon lang nicht mehr soooo gut gefühlt) und auch noch Geld gespart, der ÖPNV ist recht teuer hier. Im Prinzip kann ich gar nicht so viel berichten was wiwr gemacht haben. Wir sind mit dem Rad in die Stadt jeden Tag und dann durch die Innenstadt gelaufen, haben uns die Bibliothek angeschaut, das Riesenrad oder saßen einfach nur am Federation Square und haben die Atmosphäre genossen. Melbourne hat jetzt nicht irgendwelche besonderen Sehenswürdigkeiten, aber die Stadt hat einen Charakter der mir richtig gut gefällt. Und das WIchtigste: nicht allzu weit vom Hostel entfernt gab es einen ALDI! Ich war im 7. Himmel!!! Hier noch ein zwei EIndrücke von der Stadt: Melbourne Star St. Kilda Beach mit einem etwas genervt aussehenden Bianca Etwas außerhalb gab es einen kleinen Strandabschnitt mit Pier. Skyline vom Albert Park aus Skyline Melbourne

 

Als unsere Zeit in Melbourne abgelaufen ist sind wir zur Firma Wicked Campers (ich sag's jetzt schon mal: Idioten!!!) um unseren Mietwagen abzuholen. Die Begrüßung war schon mal unfreundlich und als wir unterwegs waren zur Great Ocean Road (westlich Melbournes) brach das Schloss von einer Hintertür. Uns konnt keiner helfen, da es schon Freitag abends um 17 Uhr war, die "Roadside Assistance" der Firma kommt nur raus wenn das Auto gar nicht mehr läuft etc. Also wirklich was machen konnten wir an dem Tag auch nicht mehr. Am nächsten Tag durften wir die ganzen 100 km nach Melbourne zurück um das Auto zu tauschen. Ich könnt hier jetzt noch viel mehr drüber schreiben, warum diese Firma einfach nur für den A**** ist, aber das lass ich jetzt mal, ich hab mich schon zu oft drüber aufgeregt. Ganz kurz: die schulden uns immer noch Geld. Die zwei Tage die wir dann noch hatten an der Great Ocean Road waren ganz schön, allerdings hat es oft geregnet und unsere Camping-Aktion in einem kleinen Auto war sehr unbequem. Auch hatten wir dort etwas Pech mit "Freedom Camping", da es dort allgemein verboten ist. Deshalb mussten wir auf teure Campingplätze ausweichen. Insgesamt waren es schöne Tage, allerdings war ich auch froh als es dann vorbei war. Hier die EIndrücke :) Loch Ard Gorge, irgendwann im 19. Jahrhundert ist hier ein Schiff untergegangen (wie fast überall an der Great Ocean Road, deswegen trägt sie auch den Namen "Shipwreck Coast") Loch Ard Gorge das "Wahrzeichen" der GOR: die 12 Apostles  12 Apostles und die London Bridge, die keine Bridge mehr ist, da vor einigen Jahren die Verbindung zum Festland runtergestürzt ist London Bridge

Hier springen auf einem Golfplatz auch Kängurus rum, so toll :) Aber von Kängurus kommen gleich noch Bilder.

Denn am letzten Tag in Staat Victoria gingen wir zum Moonlit Sanctuary, wo es Koalas, Wallabies (im Prinzip Mini-Kängurus), Kängurus, Tasmanian Devils, Wombats und heimische Vögel. Alle Tiere existieren in Australien in der freien Wildbahn, bis auf den Tasmanian Devil, der ist schon fast ausgestorben :( Hier ein paar super süße Fotos :) Wir haben an dem Tag um die 500 gemacht, ich brech es hier mal ordentlich runter :) Känguru  Die Kängurus und Wallabies rennen frei im Park rum. Im Kiosk kann man Futter für sie kaufen und es ihnen dann geben. Dementsprechend gut konnte man sie dann auch streicheln. Aber die mögen es eindeutig nicht am Kopf gestreichelt zu werden. Kängurus sind verdammt groß, ich hatte meinen Respekt vor denen, nachdem mir einer Futter aus der Tasche klauen wollte :) Koala Bluegum Nochmal der süße Bluegum Der Grund warum wir diesen Park ausgewählt hatten war, dass wir einen Koala streicheln konnten. Ein Traum wurde war! Da es vorher geregnet hatte war der Koala nass, deswegen hat er sich eigentlich wie ein nasser Teppich angefühlt. Aber er war soooo süß, allerdings war er ständig mit seinem Eukalyptus beschäftigt. Das Leben eines Koalas ist einfach perfekt: Sie schlafen den ganzen Tag, sind sie mal wach dann fressen sie. Könnte ich sein.  Wombat Hier ein Wombat. Ich dachte das wären kleine niedliche Tiere, aber sie sind verdammt groß. Am Hintern haben sie eine Art Metallplatte. Wenn einer ihrer natürlichen Feinde näher kommt verstecken sie sich in ihrem Bau, strecken den HIntern raus und wackeln damit. Möchte der Feind sie angreifen knallt er gegen die Platte. Schlaue Tierchen :) Wallabies Wallaby Das sind die süßen kleinen Wallabies, die reichen bis ca. zu den Knien. Vor denen muss man weniger Angst haben als vor den Kängurus, die hauen einen nicht so schnell um. Besonders süß ist es wenn sie ssich mit dem Pfoten an dir festhalten (die Krallen schmerzen allerdings etwas) um dann zu futtern. Das waren meine Lieblinge :)  Tasmanian Devil Und zu guter Letzt noch die Tasmanian Devils, die, wie gesagt, nur noch in Tasmanien existieren und auf dem Festland ausgestorben sind. Sie sind nachtaktiv und fressen tote Lebewesen (deswegen Devils). Aber eigentlich sehen die doch ganz süß aus, oder?

Tags drauf gaben wir unser Auto endlich in Melbourne zurück. Tagsüber saßen wir noch am Federation Square rum und haben auf unseren Nachtzug nach Sydney gewartet. Ca. 10 Stunden lang ging die Fahrt und wir haben überhaupt nicht geschlafen. Am Hostel angekommen mussten wir erst einmal warten bis wir einchecken konnten. Der erste Eindruck war super: Große Küche, großer Fernseher, 4-er Zimmer war groß genug (später sind wir ins Doppelzimmer gewechselt, ebenfalls recht gut Platz). Auf dem zweiten Blick wollte man eigentlich nur noch raus: Kakerlaken in der Küche, im TV-Raum, auf dem Zimmer im 1. Stock und dann gabs auch noch eine im 3. Stock. Küche dreckig, Toiletten dreckig, von der Matratze bekam man Rücken- und Nackenschmerzen. Man waren wir froh als wir dort auschecken konnten. Naja, wir waren ja nicht da wegem Hostel, sondern wegen der Stadt. Als allerersten mussten wir natürlich das Opernhaus auschecken. Und ganz ehrlich? Auf den Fotos sieht es wunderschön aus, in real sieht's genau gleich aus (wie denn sonst auch) aber es hat mich überhaupt nicht überzeugt. Es war echt die Ecke die ich am wenigsten mochte in Sydney. Dennoch gibt's jetzt hier Bilder vom berühtem "Opera House" und der "Harbour Bridge" Opernhaus1 Opernhaus2 Harbour Bridge

Die Tage darauf (insgesamt waren wir glaube ich 7 oder 8 Tage dort) sind wir, wie in Melbourne, in der Stadt rumgelaufen. Das Problem in Sydney ist, dass alles noch dichter zusammen ist als in Melbourne, dementsprechend wurds dann irgendwann langweilig. Aber bevor es langweilig wurde haben wir noch andere Sachen erkunden, wie zum Beispiel den "Darling Harbour", den ich am liebsten mochte: Darling Harbour Zu der Zeit als wir dort waren fand ein "Winter Festival" statt. Dafür wurde eine Eisbahn aufgebaut, es gab einen "Winter Forest" Winter Forest, es schwamm ein "Eisberg" im Darling Harbour und es fand samstags ein kurzes Feuerwerk statt. Unter anderem gabs dort auch Essensstände mit deutscher Bratwurst und Glühwein. Dort hatte ich meinen allerersten Glühwein, ob ihr's glaubt oder nicht (die Reise hat mein Ess- und Trinkverhalten ganz schön verändert, ich ess und trink Sachen die ich vorher nicht einmal angeschaut hab). Die einzige Zeit die wir außerhalb verbracht haben war, als wir für ein paar Stunden zum Bondi Beach gegangen sind Bondi Beach Wie man vielleicht erkennen kann war des Wetter nicht gerade das beste, was auch unsere sonstigen Aktivitäten eingeschränkt hat. Eigentlich wollten wir noch zu den "Blue Mountains", zum Glück sind wir nicht hin es hätte zu stark gestürmt. Generell haben wir keine typischen Touristenaktionen gemacht wie das Sea Life oder Madame Tussauds, uns war einfach das Geld zu schade. Sydney ist echt ein teures Pflaster...

So, eigentlich war's das auch schon... viel mehr kann ich gar nicht berichten, ich glaube der Blogeintrag ist eh schon riesig :) Über Thailand schreib ich sehr sehr bald, jetzt geh ich erstmal schlafen, morgen geht es früh raus. Ich kann auf jeden Fall schon einmal was versprechen: Die Bilder von T-Hailand werden traumhaft :)

Noch ein kleines Fazit über Australien: Ich mag's dort viel mehr als Neuseeland um ehrlich zu sein. Es ist viel westlicher, man fühlt sich nicht wie auf dem Mond und die Städte sind auch wirkliche Städte und nicht nur ein Dorf. Ich bin zwar kein Freund von 40 Grad im Sommer, wie es in Aussie üblich ist, aber einen Sommer wie in Neuseeland und erst recht so einen Herbst mag ich noch weniger. In Neuseeland ist das Trinkverhalten echt extrem, man lässt sich volllaufen bis zum geht nicht mehr, viele Leute fehlen Zähne (mag ich gaaaar nicht...), in Australien gibt es zum Glück sowas wie Versicherungen, da sieht man so etwas seltener. Was das Trinken angeht, ich glaub in Aussie betrinken sie sich weniger zur Besinnungslosigkeit. Und: in Australien kann man sich die Milch leisten (1L = 70 Cent, in Neuseeland 1L = € 2, wenn man die nimmt die nicht nach Milch sondern nach Wasser schmeckt). Australien wird mich so schnell wie's geht wieder sehen, ich glaub von Neuseeland halt ich mich erstmal fern, ich hatte eindeutig genug. Das wurd mir erst in den letzten Tagen dort irgendwie bewusst.

Also ihr Lieben, bis zum baldigen nächsten Mal :)

Letzte Woche Neuseeland

Dienstag, 03.06.2014

Hallo ihr Lieben,

ich bin (endlich) in meiner letzten Woche von Neuseeland angekommen. Ich bzw. wir haben so langsam genug. Wir haben alles gesehen, wir haben alles gemacht, wir wollen einfach nur noch weiter.

Die letzten 3 einhalb Wochen haben wir wieder bei unserer Gastfamilie in Napier gewohnt. Erst im Sleepout, später (da sie umgezogen sind) im Zelt. Leider mussten wir sie dann am Freitag verlassen, da wir am Sonntag in Auckland sein mussten für die Automesse, Auf dem Weg nach Auckland sind wir nachts schön im Matsch stecken geblieben, als wir nach einem Schlafplatz gesucht haben. Der Ort war einfach nur gruslig und wir waren mehr als nur froh als AA und da rausgeholt hat (zum Glück ohne zusätzliche Kosten). Auf der anderen Seite des Platzes stand ein altes verlassenes Fahrzeug, direkt neben uns ein provisorisches Zelt mit einem Stuhl, Koffer und einer verbrannten Matratze. Als hätte dort irgendjemand mal gewohnt und wäre abgeschlachtet worden. So kams uns vor.

Naja weiter gings nach Auckland, mit unserer eigentlichen Mission: Autoverkauf! Bisher haben wir aber riesen Pech, Das höchste was uns angeboten wurde waren $ 1000. Wir wollten eigentlich das rausbekommen was wir auch bezahlt haben ($ 2600), aber das können wir wohl vergessen. Schauen was die Woche noch bringt, am Sonntag geht der Flug.

Derzeit sind wir beide ziemlich down und möchten eigentlich nur noch nach Hause. Deswegen haben wir unsere Reise nochmal verkürzt, wir kommen am 6. August nach Hause. Nur 5 Wochen Thailand anstatt 10. Mir geht's damit deutlich besser :) Lieber 5 Wochen genießen anstatt 10 Wochen ständig auf's Geld achten zu müssen und sich unnötig aufzuregen und Sorgen zu machen. Hoffen wir mal dass die politische Situation sich stabilisiert, auf das aktuelle Verbot um 22 Uhr noch draußen zu sein hab ich nicht so wirklich Lust.

Am Sonntag geht es dann weiter nach Australien, erst nach Melbourne, mit dem Auto dann die Great Ocean Road entlang, mit den Zug nachts nach Sydney und wir werden unsere Gastfamilie dort auch wiedersehen, da die am Freitag nach Wollongong (unterhalb Sydneys) ziehen werden :)
 Dann gibt es auch endlich mal wieder Bilder.

Liebe Grüße :)

Bianca

Short Update

Dienstag, 06.05.2014

Ein ganz kurzes Update:

Da wir die Flüge leider doch nicht umbuchen können, komm ich nun definitiv am 13. September nach Hause.

Jetzt sind wir wieder in unserer NZ Heimat angekommen, Napier. Wollten eigentlich nur kurz unsere Gastfamilie besuchen und schon wurden wir eingeladen hier zu bleiben. Dementsprechend bleiben wir so lange hier wie es geht, bevor wir nach Auckland gehen um nach Australien zu fliegen.

So das war's auch schon mit dem Update :)

 

There and back again...

Montag, 05.05.2014

Halli Hallo Hallöchen,

ich bin grad etwas in Hobbit-Stimmung, deswegen auch der Titel. Wir sind wieder in Wellington. Ging schneller als gedacht den Rest der Südinsel fertig zu machen. Aber das was wir noch gemacht haben war der hammer.

Nachdem wir Dunedin verlassen haben sind wir an der Südküste entlang gefahren und haben "The Catlins" sowie Invercargill und Bluff uns angeschaut. Die Catlins sollen sehr sehr schön sein, bei uns hat das Wetter allerdings nicht mitgespielt, deswegen war's etwas weniger schön. Im Prinzip hat es sich nicht von anderen Orten in Neuseeland unterschieden. Invercargill und Bluff waren sterbenslangweilig, aber das steht auch in jedem Reiseführer. Immerhin waren wir jetzt mal am südlichsten Ort Neuseelands, welcher noch auf dem Festland liegt.

Weiter ging es zum Fjordland, worauf ich mich schon ewig freu. Das was wir eigentlich machen wollten, einen Cruise auf dem Doubtful Sound war viel zu teuer, der für Milford Sound war uns ebenfalls zu teuer, deshalb sind wir nur mit dem Auto zum Milford Sound gefahren. Nur eine einzige Straße führt dorthin und man braucht mindestens 2 Stunden. Für uns war es eine Fahrt gegen die Zeit, da die Sonne schon langsam unterging (spätestens um 18 Uhr ist es stockfinster :( ) Aber wir haben's doch noch geschafft und ich war einfach nur begeistertMilford Sound Ich glaube wir hätten noch bleiben sollen, bis die Sonne komplett untergangen ist, gestern hab ich ein Foto in einer Zeitschrift gesehen, die ein wunderschönes Farbenspiel am Milford Sound zeigt wenn die Sonne verschwunden ist... naja.. ich denke mir immer, dass das nicht meine letzte Reise nach Neuseeland war. Ich hab 'ne Liste was ich noch alles machen möchte hier, allem voran eine Wanderung auf dem Milford Track, der, als wir dort waren, komplett ausgebucht war.

Danach ging es nach Queenstown. Eigentlich wollten wir eine ganze Woche dort bleiben, aber als Camper ist man dort richtig gearscht (mir fällt grad einfach kein anderer Ausdruck ein). Die Stadt ist an sich recht klein aber total überfüllt, vor allem wegen uns lieben Backpackers. Als Adrenalinjunkie mit viel Geld kann man dort so richtig seinen Spaß haben, es gibt so viele Angebote für Jetboats, Bungys, Swings und und und. Da der Bungy den ich machen wollte zu teuer war (dabei ist es hier im Vergleich zu Deutschland billig!) habe ich mich für den "Nevis Swing" entschieden. André hat sogar mitgemacht. Beim Nevis Swing hat man 70m freien Fall, und schhwingt bis zu 300m. Die Platform wo wir gesichert wurden war über 160m hoch (160m ist der tiefste Punkt vom Swing) und mir haben ordentlich die Knie gezittert, nachdem wir den anderen beim "swingen" zugeschaut haben. Da es blöd ist zu erklären, was denn das genau eigentlich ist, stell ich hier einfach mal 'nen Link rein https://www.youtube.com/watch?v=6TkTTlffGmg. Die Videos kann man danach kaufen, wir haben nur die Fotos genommen. Ich hab davon gehört, dass es süchtig machen soll... und das tut's wirklich! Ich würd's zu gerne grad wieder machen, wie man sieht hab ich danach extrem gestrahlt Vor Swing Freier Fall  Nach Swing

Danach ging es erst einmal zu "Fergburger", Neuseelands bester Burger! Wir waren den Tag zuvor schon dort und konnten es uns nicht verkneifen nochmal hinzugehen. So einen genialen Burger hatte ich noch nie! Ich würd am liebsten jeden Tag hingehen.

Naja bevor ich hier weiterhin an Burger denk, es ging dann weiter zum "Lake Wanaka"Lake Wanaka und über eine richtig schöne Strecke West Coastdie Westcoast entlang zum Fox und Franz Josef Gletscher Fox GletscherTraurig wie klein der Fox Gletscher nur noch ist, zum Parkplatz waren Schilder wo stand "Bis hierhin ging er im Jahr 1950" etc. Der Franz Josef Gletscher ist zwar wesentlich größer, von dem hab ich allerdings keine Fotos, da wir nicht den ganzen Weg hin sind.

Nach den Gletschern war auch schon alles abgehakt, wir sind dann wieder rüber zur Ostküste um die letzten zwei fehlen Orte (Kaikoura und Blenheim) anzuschauen, wenn man allerdings kein "Whale Watching" machen möchte, dann kann man dort auch nicht viel machen. Dementsprechend sind wir auch schon wieder in Wellington, gestern sind wir mit der Fähre übergefahren. Ich lass mich lieber 5 mal hintereinander beim Swing 70m in die Tiefe schmeißen als noch einmal mit dieser Fähre zu fahren.

Morgen fahren wir wieder nach Napier, ein paar ehemalige Arbeitskollegen und unsere Gastfamilie besuschen. Danach geht es nach Auckland, hoffentlich können wir dort unser Auto verkaufen. Unseren Flug buchen wieder heute schon wieder um, Ende Mai geht's nach Australien, Mitte Juni nach Thailand, Ende August nach Hause. Könnte ich die Route ändern würde ich direkt nach Hause fliegen, aber das geht ja nicht. Dementsprechend unterhalt ich euch hier noch die nächsten 4 Monate :)

Jetzt dauert's erstmal wieder bis ich was online stelle, viel spannendes wird hier in Neuseeland nicht mehr passieren.

Drückt uns die Daumen, dass wir das Auto gut verkaufen :)

Liebe Grüße

Bianca

Back to the car...

Dienstag, 22.04.2014

Hallo ihr Lieben :)

Es hat ewig gedauert, dass ich mal wieder schreibe, aber irgendwie konnte ich mich nicht richtig dazu aufraffen. Erst einmal:

Vielen lieben Dank für die Glückwünsche zum Geburtstag! Ich hab mich sehr gefreut :)

Auch wenn jetzt 5 oder 6 Wochen seit dem letzten Eintrag vergangen sind ist für die lange Zeit recht wenig passiert, wenn auch dafür umso spektakulärer (für mich zumindest). Nachdem wir Akaroa verlassen haben ging es Richtung "Lake Tekapo" der ca. in der mitte der Südinsel liegt. Der See ist unfassbar klar und man möchte am liebsten reinspringen  Lake Tekapo Aber wir sind schon lange genug in Neuseeland, wir wissen besser Bescheid: Wenn's um die Wärme geht ist hier nichts so wie es aussieht. Die Region (Makenzie Region) um Lake Tekapo rum ist bekannt für ihren unglaublichen Nachthimmel. Man kann von überall aus hier die Milchstraße erkennen, doch von dieser Region aus war es doch nochmal etwas deutlicher und schöner. Hier ein Link zum unglaublichen Nachthimmel der Region, im Vordergrund die Church of the Good Shepherd, die man auf dem vorherigen Bild auf der rechten Seite gesehen hat: http://runawayjuno.com/wp-content/uploads/2010/06/tekapochurch.jpg So phänomenal war er dann leider auch nicht, kam er sehr sehr nah ran. Ich glaub ich bin zur falschen Zeit hier, dennoch, so viele Sterne hab ich definitiv noch nie gesehen.

Leider sind wir nicht zum Mt. Cook gefahren, aus blöden Benzinspargründen, aber immerhin haben wir ihn aus der Ferne gesehen Mt. Cook1 Ganz hinten kann man ihn grad noch so erkennen. Mt. Cook ist der höchste Berg in ganz Neuseeland.

Dann ging es wieder zurück an die Westküste nach Oamaru, eine im viktorianischen Stil gebaute Stadt die unglaublich nach Fisch riecht. Ich hab dort sogar 'nen neuen Freund gefunden, eine Steampunk Figur (Wer nicht weiß was Steampunk ist, ich hab selber keine Ahnung :D : http://de.wikipedia.org/wiki/Steampunk Steampunk HQ

In Oamaru gibt es viele Pinguine, die wir natürlich unbedingt sehen woltlen. Allerdings sind wir dann auf Robben gestoßen. Einer lag uns sogar mittem im Weg, wir dachten erst er gehöre zur Mauer :D Robbe Dieser war unglaublich süß. Eigentlich sollte man um die 20m Abstand halten, da sie gerne angreifen, aber der ist ganz lieb geblieben, trotz dass wir sehr sehr nahe waren. So ging dann auch der Tag weiter, indem wir noch zu zwei weiteren Robben und Pinguin Kolonien gefahren sind. Pinguine haben wir leider bis heute nicht gesehen.

Zu guter Letzt sind wir in Dunedin angekommen, eine Stadt die von schottischen Einwanderern gegündet wurde und das einzige Schloss Neuseelands beherbergt.  Dunedin Dunedin Bahnhof St. Paul's CathedralDer Plan für Dunedin war recht groß: Wohnung und Arbeit suchen. Die Wohnung wurde zuerst gesucht, da wir es nicht wieder wie in Akaroa haben wollten, Arbeit wäre dagewesen nur die Wohnmöglichkeiten wären überteuert gewesen. Also diesmal anders rum. Eine Wohnung bzw. ein Zimmer haben wir recht schnell gefunden und sind demnach in eine WG gezogen, in der noch eine Irin (Suzanne, wohnt seit 8 Jahren in Neuseeland) und ein Deutscher (Volker, mach Praktikum hier) wohnen. Als die Wohnverhältnisse geklärt waren hab ich mich sofort auf Arbeitssuche begeben und mich online sowie vor Ort beworben habe. Nach einer Woche hab ich es dann aufgegeben. In Dunedin nimmt keiner einen für nur 4 Wochen, hier gibt es zu viele Studenten die für längere Zeit verfügbar sind (und dann suchen sie ALLE nach Aushilfen, Witz, oder?). Lange Rede, kurzer Sinn. Wir haben jetzt 4 Wochen in Dunedin gewohnt, ohne Arbeit. Das doofe an der Geschichte war, dass wir für 4 Wochen für das Zimmer zugesagt hatten, da Suzanne selbst dann nach Kanada zieht und für die restliche Zeit dann Mitbewohner haben wollte. Zudem haben wir uns so wohl gefühlt, wir wollten gar nicht mehr gehen. Ich muss sagen, in den 4 Wochen hab ich endlich mal abgeschalten, wenn es mir auch schwer fiel. Ich hab angefangen Hamlet zu lesen, mich in meinem hoffentlichen zukünftigen Job was Trends angeht auf den neusten Stand gebracht und unglaublich viele Filme gesehen, die ich mir sonst vielleicht auch nicht anschauen würde. Also mir tat die Auszeit dann doch unglaublich gut, auch wenn das Geld jetzt mehr als knapp ist.

Es gibt 4 Gründe warum ich sowas von froh war und bin warum wir hier sind:

Nummer 1: Wir haben Internet :D Man merkt erst wie süchtig man danach ist wenn man es nicht mehr hat.

Nummer 2: Einfach mal nichts getan. Ich glaub das hab ich noch nie hinbekommen.

Nummer 3: Es ist schweinekalt. Die letzten 3 Wochen hat es fast durchgehend geregnet, am Wochenende ist deswegen das Internet und alles ausgefallen. Christchurch stand unter Wasser, in Dunedin gabs Sturzbäche. Derzeit haben wir Temparaturen zwischen 0 und 10 Grad und es wird immer kälter.

Der eigentliche Grund warum ich eigentlich über welche aufzähle ist Nummer 4:

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge (oder kurz: William und Kate) waren auf Neuseeland-Tour. Wir, als eingeschweißte Großbritannien-Monarchen-Enthusiasten, dachten die ganze Zeit wie schön es denn wäre wenn sie auch nach Dunedin kommen würden, online haben wir aber gar nicht zu ihren Tourterminen gefunden. Vorletzte Woche Samstag saßen wir dann alle im Wohnzimmer und haben über den Vorabend geredet (Crossdressing Party in unserem Haus, Frauen als Männer, Männer als Frauen. Wir haben uns nach 3 Stunden ins Zimmer verzogen, nüchtern war es dann doch nicht sooo lustig). Eine Freundin von Suzanne kam dann vorbei und erzählte, dass tags drauf um 9 Uhr William und Kate in Dunedin seien. Demnach sind wir am nächsten Tag um 7.30 Uhr auf damit wir um 8.30 Uhr uns an den besagten Platz stellen konnten (eigentlich sind wir erst immer zwischen 6 und 8 Uhr morgens ins Bett!! Demnach hatten wir vielleicht 2 Stunden Schlaf). Um 8.30 Uhr war einfach noch nichts los, mehr Polizisten als Leute. Eine Stunde später hat es sich dann etwas gefüllt, uns wurde wohl eine falsche Zeit gesagt. Wie auch immer: Nach eineinhalb Stunden waren kamen die beiden dann auch. Schulkinder standen Spalier um die Royals zu begrüßen, wurden dann allerdings mehr oder weniger ignoriert, da die beiden direkt in die St. Paul's Cathedral sind für die Palmsonntag-Gottesdienst, wofür sie eh schon zu spät waren. Da es eiskalt war wollte ich eigentlich nach Hause, aber André konnte mich dazu überreden noch zu bleiben, eine Stunde mehr oder weniger warten hat dann auch nichts mehr ausgemacht. Als sie dann aus der Kirche kamen gingen sie zu unserer Überraschung noch zur Menschenmenge und haben die Leute begrüßt, wenn auch nur einen sehr kleinen Teil davon. Wir gehörten zu den Glücklichen die dann Prinz William die Hand schütteln durften! Wir waren mehr als nur platt. Immerhin können wir jetzt sagen, dass wir dem zukünftigen König Großbritanniens die Hand gegeben haben!!! Ich flipp immer noch. Hier gibt's noch ein paar Fotolis :)

Duke and Duchess of Cambridge Duchess of Cambridge Duke of Cambridge

Jetzt sind die vier Wochen in Dunedin rum, morgen geht es wieder ins Auto. Es ist fürchterlich kalt draußen, uns graut es richtig davor. Naja egal, da müssen wir durch. Wir haben noch genau eineinhalb Monate in Neuseeland die sich, glaube ich, sehr ziehen werden. All die Dinge die ich noch für den Rest der Reise geplant hatte werden wohl nicht hinhauen. Eines der Hauptziele ist Queenstown, die Adrenalinstadt Neuseelands. Eigentlich war für dort ein Bungeejump geplant oder zumindest ein Canyon-Swing, das kann ich aber glaube ich knicken (Papa ist ganz froh drum :D ) Mal sehen ob wir nochmal wandern gehen, aber nach der Erfahrung letztes mal (und wieder aus Budgetgründen, so langsam nervts) wird das wohl auch nicht gemacht. Naja mal sehen, ich hab so gut gelernt abzuschalten, ich denk auch jetzt nicht drüber nach was übermorgen ist.

In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal :)

Ein (kleines) bisschen Frankreich in Neuseeland

Dienstag, 18.03.2014

Hallo ihr Lieben,

gerade hänge ich in Akaroa, welches auf der Halbinsel neben Christchurch liegt. Wir waren genau ein Tag in Christchurch, das hat auch gereicht. Die Stadt ist immer noch nicht ganz aufgebaut nach dem Erdbeben von 2011. Und sonst war es auch nicht wirklich interessant...

Deshalb sind wieder weiter nach "Bank Peninsula", so heißt die Halbinsel. Akaroa ist die Stadt in die man hier definitiv mal gehen sollte, sie ist ganz süß klein und minimal französisch angehaucht. Ein Franzose hatte die Halbinsel gekauft, allerdings wurde dann Neuseeland durch den "Waitangi-Vertrag" komplett englisch. Es ist aber auf jeden Fall lustig wenn man hier her kommt und Sachen wie "La Thai Restaurant" oder "Le Mini Golf" liest. Hauptsache etwas Französisch im Namen. Eine Nacht haben wir in einem putzigen rosa Hostel verbracht, damit ich das Formel 1 Rennen schauen kann. Naja leider ging der Livestream nicht, aber immerhin hatten wir mal wieder ein schönes Bett.

Heute waren wir Kajak fahren, wir wollten unbedingt Delfine sehen, die Cathedral Cave, Pinguine... davon hatten wir leider gar nichts. Delfine waren nirgendwo zu finden, bis zur Cathedral Cave haben wir es gar nicht erst geschafft und nur dort gab es leider Pinguine. EIgentlich sollte das Wetter heute gut werden, leider war es total bewölt und windig. Nach 4 Stunden waren wir so platt, wir haben bei der Hälfte oder 3/4 der Strecke kehrt gemacht. Da wir allerdings für 8 und nicht für 4 Stunden bezahlt haben dürfen wir morgen nochmal ran wenn wir möchten. Mal schauen was unser Muskelkater in den Schultern sagt... Ich bin grad einfach nur noch froh, dass ich nicht mehr zitter.

In Deutschland kommt so langsam das Frühlingswetter, wir haben hier momentan Neuseeland-Winterwetter (ca. 10-15 Grad). Hört sich noch recht warm an, man darf aber den Wind hier nicht unterschätzen. Das wird noch lustig... je südlicher wir gehen desto kälter wird es.

Mal schauen was sich noch ergibt, ob wir hier länger bleiben (wenn wir Jobmäßig was finden) oder ob wir weiter ziehen. Ich halt euch auf dem Laufenden.

Bis denne :)

Abel Tasman Coast Track

Mittwoch, 12.03.2014

Mal wieder ein Lebenszeichen von mir, ich bzw. wir haben den Abel Tasman Coast Track überlebt. Der Track an sich war nicht schwer, leider haben wir uns aber etwas mit dem Essen verschätzt. Naja, egal, wir haben's trotzdem geschafft.

Insgesamt waren wir 4 Tage unterwegs, ca. 40km ist die Strecke. Wie der Name verspricht ist es ein "Coast Track", allerdings ist vieles der Strecke einfach nur ein Bushwalk, was mir ziemlich auf den Keks ging. Aber dafür war es dann sehr schön am Strand zu laufen, wenn man mal die Möglichkeit dazu hatte.

Tag 1 war eine unglaublich tolle Strecke. Man konnte oft zu Buchten gehen und sich dort entspannen, man hatte sehr schöne Ausblicke und das beste war die Hütte die uns abends erwartet hat. 8er Zimmer. sah allgemein sehr schön aus und war direkt am Meer. Insgesamt waren wir an dem Tag um die 6 Stunden unterwegs, 4 Stunden war die Wanderung, den Rest haben wir am Strand verbracht.

Tag 2 war recht kurz, da wir unsere Tour um eine Stunde verkürzen konnten, da wir bei Ebbe losgelaufen sind. Die Wattwanderung hat uns ordentlich nasse Schuhe beschert, war aber ganz lustig. Der restliche Teil war leider nicht so besonders. Man hat leider fast nichts gesehen, ein reiner Bushwalk. Zu irgendwelchen Buchten konnten wir auch nicht. Dafür waren wir nur gut 2 einhalb Stunden unterwegs und es war eher ein Spaziergang, wie der Tag zuvor auch. Die Hütte war leider.. naja.. sie liegt zwar am Strand, allerdings ist bei diesem Teil der Küste nur bei Flut Wasser. Am Strand selbst konnte man dank Sandflies (die beißen ordentlich, die Stiche jucken extrem, auch Tage später, die Stiche schwellen teilweise richtig an und ab uns zu blutet man auch noch nach dem Stich) nicht lange verweilen. Immerhin konnten wir nachts sehr gut schlafen, trotz 14 Leuten in einem Raum.

Tag 3 war am schwersten, da es einen Teil einfach nur noch bergauf ging. Dort ging uns dann doch schon mal ordentlich die Puste aus. Immerhin konnte man ab und zu wieder zum Strand, allerdings erst gegen Ende. Wir waren nur kurz an einer Bucht, wir wollten so schnell wie es ging zur Hütte um uns jeweils eine Matratze zu reservieren. Dieser Teil der Wanderung war nicht nur der schwerste, sondern auch noch der längste. Die Hütte war wie die letzte. Nichts besonderes, direkt am Wasser wenn die Flut mal da war. Und die Sandflies waren noch schlimmer. Ich konnt nur dank Fenistil Tropfen (das einzige was hilft und jetzt sind sie auch noch leer!) einigermaßen schlafen.

Am 4. und letzten Tag mussten wir erst auf die Ebbe warten, bis wir durch das Watt wieder laufen konnten, diesmal ohne Schuhe, da man an einer Stelle bis zu den Knien im Wasser laufen musste. Wir dachten die ganze Zeit das das wieder so einfach wird wie am Anfang der Wanderung, falsch gedacht, es ging wieder mächtig bergauf. Und da wir hungrig waren war's umso schlimmer. Immerhin hatten wir wieder ein paar schöne Ausblicke auf düe Küste und manche Teile der Strecke verliefen ebenfalls am Strand. Endlich das was ich unter "Coast Track" auch erwartet hatte. Nach 2 Stunden sind wir am Ziel angekommen, an dem Ort wo uns unser Wassertaxi abhholt. Der Fahrer war dann auch noch so lieb und ist zur gegenüberliegenden "Tonga Island" gefahren und hat uns ein zwei Robben gezeigt. Die restlichen zwei Insel die es im Abel Tasman National Park gibt musste er leider auslassen, da wir Leute an Bord hatten die dringend zum Bus mussten. Ich hätte gerne noch die erste Insel gesehen, die "Adele Island", auf der Robben und Pinguine beheimatet sind.

Fazit der Wanderung: Nächstes mal das ganze mit dem Kajak machen (auch möglich, wussten wir nicht) und verkürzen, man sieht einfach viel viel mehr und muss zusätzlich nicht das ganze Gepäck auf dem Rücken schleppen. Naja, hinterher ist man immer schlauer.

Hier gibts noch ein paar Bilder:

Coast Track 1 Coast Track 2 Coast Track 2 Coast Track 3 Coast Track 4 Coast Track 5 Coast Track 6 Coast Track 7 Coast Track 8 Coast Track 8

Teilweise sieht's aus wie in der Karibik... wenn's nur auch so warm wäre..

Endlich im Süden

Sonntag, 02.03.2014

Nur ganz kurz - wir sind gut aus der Südinsel angekommen und wurden mit wundervollem Sonnenschein begrüßt :)

Leider ist es nachts nicht so warm, im Auto kann man fast nicht schlafen bei der Kälte.

Near Picton

Wellington - The coolest little capital in the world

Donnerstag, 27.02.2014

Wie es der Titel verrät bin ich gerade in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Und die Stadt ist unglaublich klein für eine Hauptstadt mit 450.000 Einwohnern. Naja, immerhin deutlich größer als Bern :D

Das erste Ziel unserer Begierde war der Flughafen Wellingtons. Das Foto zeigt den Grund für unseren 2-Minuten-Aufenthalt Gollum Wellington AirportDer knufflige Gollum :)

Danach ging es zu den "Weta Caves", eine Firme die von Peter Jackson und 3 anderen gegründet wurden. Diese haben sich auf die Herstellung von Filmrequisiten spezialisiert wie zum Beispiel die Kostüme, Waffen, Monster von Herr der Ringe. Animationen machen sie auch wie zum Beispiel bei Avatar oder King Kong. Also was die Leute herstellen (von Hand!!!) ist der Hammer, ich war total begeistert. Um Einblick in ihre Arbeit zu bekommen haben sie ein "Mini-Museum" eröffnet wo man unter anderem auch ein Background-Video anschauen kann. Für $20 konnten wir eine kleine Führung machen und in die Herstellung mancher Requisiten einen Blick erhaschen. Es ist definitiv mal einen Blick wert, auch für Leute die nicht Hobbit-Fans sind. Weta Cave 1 Weta Cave 2 Weta Cave 3 Weta Cave 4 Weta Cave 5

Hier in Wellington ist das "Embassy Theatre" in welchem die Premiere von allen Herr der Ringe und Hobbit Filmen war. Da das das größte Kino Neuseelands ist mussten wir natürlich den zweiten Hobbit-Teil dort nochmal anschauen. Hat sich definitiv gelohnt, das Kino war das beste in dem ich bisher war und sieht einfach nur genial aus. Embassy Theatre Embassy Theatre 2 Embassy Theatre 3 Also wenn ich in jedem Kino solch eine Bild- und Tonqualität bekommen würde, würde ich es auch einsehen immer so viel zahlen zu müssen.

Ein Must-Do in Wellington ist das Te Papa, das Nationalmuseum Neuseelands. Ich hab mich total drauf gefreut da es ein interaktives Museum ist, hab mich aber letztlich doch nur gelangweilt. Nachdem man die ganze Nordinsel bereist hat gehen einem die Maoris ziemlich auf den Keks, deren ganze Geschichte in den Museum nochmal dargestellt wird. Auch der Rest find ich eher für Kinder interessant, für mich war's einfach nichts. Immerhin war es sehr schön gestaltet. Te Papa Te Papa 2 Te Papa 3Das letzte Foto zeigt den größten Tintenfisch (4,5m) der je konserviert wurde.

Tags drauf ging es dann noch zum Parlament.  Parlament Etwas Bildung muss auch mal sein. Leider hat unsere Führerin teilweise so genuschelt und schnell gesprochen, dass ich hinterher genau so dumm wie vorher bin. Das einzige was ich mir merken konnte (weil es 1000 mal gesagt wurde) ist, dass 1992 Renovierungsarbeiten stattgefunden haben die alle 3 Komplexe erdbebensicher gemacht wurde, indem das Fundament vom restlichen Gebäude getrennt wurde und mit irgendwelchen Platten gefüllt wurden damit das Gebäude sich bewegen kann. Also auch hier wieder: laaaangweilig. Zum Glück mussten wir weder für das Parlament noch für Te Papa Eintritt bezahlen.

Ich glaube mehr haben wir gar nicht gemacht außer uns noch von Pizza und Subway ernährt (Pizza ist hier billiger und sättigender als alles andere. $5 eine große Pizza!!!!)

Fazit von Wellington: Definitiv eine schöne Stadt und auch der einzige Ort bisher an den ich ziehen würde wenn ich nach Neuseeland müsste. Allerdings ist campen hier unmöglich, deswegen sind wir immer 30 Minuten nach Lower Hutt gefahren. Auch parken ist hier einfach viel zu teuer, die Schlauen (also wir) parken grade außerhalb der "Bezahl-Zone" und laufen dann in die Stadt. Aber sonst, mir hats Wellington irgendwie angetan. Civic Square Wellington Wellington Figur von Weta Cave mitten in der Stadt

In zwei Stunden geht unsere Fähre in den Süden, ich freu mich schon total drauf. Hoffentlich werd ich nicht Seekrank. Ich hoffe ich kann dort immer noch so oft bloggen wie momentan, Es gibt weniger Städte, schlechtere Netzabdeckung. Ich bin mal gespannt.

Und vielen lieben Dank für's lesen :) Ich freu mich jedes Mal wenn ich sehe, dass mein Blog besucht wurde und bin immer wieder überrascht wer ihn alles liest, was ich ja dank der Kommentare sehen kann :) Ich bin total begeistert.

Es gibt eindeutig Engel...

Donnerstag, 20.02.2014

Wie der Titel ableiten lässt haben wir einen Kiwi-Engel getroffen. Der Tag an sich hat nicht besonders angefangen, da André und ich uns ziemlich gelangweilt haben und dann ist die Laune schnell unten. Am Strand gelangweilt haben uns welche, die gerade einen Fisch gefangen haben, einen angeboten und für uns schon kochfertig in Filets geschnitten. Einen zweiten gab's dann hinterher (und er war lecker! Sogar ich hab ihn gegessen). Als wir den ersten verspeist haben kam eine Frau angefahren um mit ihren drei süßen Hunden am Strand etwas zu spazieren. Bevor sie losfuhr kam sie zu uns und hat etwas mit uns geredet, die typischen Dinge: Wo wir herkommen, was wir machen, wo wir noch hingehen, ob wir schon auf der Südinsel waren. Irgendwann meinte sie sie würde unsere Kühlakkus mit nach Hause nehmen und sie einfrieren, damit unsere Kühlbox auch wieder als Kühlbox funktioniert. Später kam sie wieder an den Strand und gab uns ihre Kühlakkus zur Überbrückung, nahm unsere Wäsche zum waschen mit, hat uns ein bisschen Fleisch gebracht und bat uns eine Dusche an für den Abend. Ich war komplett baff.

Gegen 4 sind wir zu ihrem Haus gefahren, haben geduscht und etwas geredet. Irgendwann fing sie an für uns Abendessen zu kochen und bat uns später an unser Auto für die Nacht bei ihr zu parken damit wir keinen Schlafplatz suchen müssen. Allerdings haben wir nicht in unserer Mini-Karre geschlafen, sondern bei ihm im Camper in einem bequemeren Bett. Tags drauf gab es sowas von ein leckeres Frühstück, danach sind wir zu den Dawson Falls mit ihr und ein bisschen rumgefahren. Zu Hause gab es dann erst einmal Lunch bevor André und ich zum Strand sind um uns im "Boogieboarden" zu versuchen. Kläglich gescheitert... die Boogieboards bekamen wir auch von ihr geliehen. Zu Hause halfen wir ihr dann etwas mit ihrem Wohnwagen bevor es Abendessen gab. Wir sind noch eine Nacht geblieben. Heute musste sie früh raus, da sie nach New Plymouth musste, deshalb haben wir uns dann heute verabschiedet um selbst weiterzuziehen, ansonsten wären wir glaube ich noch ewig dageblieben, wir haben uns sofort wie zu Hause gefühlt.

Janet haben wir sofort ins Herz geschlossen. Sie hat uns viele Geschichten erzählt über ihr Leben, ihre Kinder und vor allem ihre Reisen. Sie ist viel durch Europa gereist, hat sehr lange in Norwegen gelebt da sie ihren Brieffreund dort geheiratet hat. Wir waren total erstaunt als wir ihre elektronischen Geräte gesehen haben: Mit 70 (!!!) benutzt sie Windows 8 (da kapier nicht mal ich), ein iPad, Smartphone und hat Facebook. Ich war total überrascht, hab ich so auch noch nie erlebt.

Janet Janet 2

Leider haben sich jetzt unsere Wege getrennt, aber immerhin sind alle Kontaktdaten ausgetauscht. Wir bewegen uns so langsam Richtung Wellington, der Hauptstadt, da wir nächste Woche Freitag unsere Fähre für die Südinsel erwischen müssen. Ich werd mich demnach aus Wellington wieder melden :)

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